Sonntag, 29. Dezember 2013

Das Ende der Geschichte


Nun ist es soweit und mein Blog-Experiment neigt sich dem Ende entgegen. Somit schliesse ich das Modul digital Marketing ab.
Gerne lasse ich die gemachten Erfahrungen und gewonnenen Eindrücke noch einmal Revue passieren.

Der Blog
In meinem ersten Post erwähnte ich, dass diverse Blogs zu meiner täglichen Internetlektüre gehören, ich aber noch nie das verlangen hatte einen eigenen zu verfassen. In den vergangenen Wochen bestätigte sich diese Erkenntnis, dass ich eher der Blog-Konsument als der Produzent bin. Mein Mitteilungsbedürfnis scheint irgendwie einfach zu klein zu sein. Ebenfalls gestaltete sich das Schreiben der Einträge für mich als anstrengend und nicht sehr befriedigend.
Das Bloggen stellte sich als sehr Zeitintensiv heraus. Alleine die Aufgabe, über was für ein Thema als nächstes geschrieben wird verschlang bei mir enorm viel Zeit. Mit dem Vorsatz gute Arbeit abzuliefern verband sich leider zu viel Mühe beim Schreiben. So gesehen bin ich mit dem Resultat meiner Einträge nur bedingt zufrieden. Vielleicht würden zu einem Thema, welches ich frei wählen könnte gehaltvollere Einträge resultieren? Überrascht wurde ich von den vielen, wirklich guten Blogbeiträgen meiner Mitstudenten. Es scheinen mehrere Naturtalente ein ihnen unbekanntes Geschick entdeckt zu haben! Nutzt es!

Die Arbeit
Wie ebenfalls in einem früheren Post beschrieben, ziehe ich ein positives Fazit aus der Gruppenarbeit. Mir wurde aufgezeigt das in Zukunft ein enormes Potenzial im digitalen Marketing steckt. Ich könnte mir gut vorstellen in diesem spannenden Wirkungsfeld zu arbeiten. Besonders interessant finde ich den Umstand, dass noch nicht alle Regeln definiert sind und sich das Arbeiten rund um das digitale Marketing in der nächsten Zeit noch massiv verändern wird.

Der Kurs
Viele interessante Aspekte wurden uns im Kontaktunterricht vermittelt. Jedoch muss ich anmerken das der Modulaufbau in meinen Augen noch nicht ganz optimal ausgestaltet ist. Die vielen Gastreferate waren einerseits sehr spannend, anderseits könnte in dieser Zeit tiefergehendes Wissen vermittelt werden, welches zum Teil nur angeschnitten wurde. Vielleicht müsste hier noch eine andere Mischung ausprobiert werden. Ganz verzichten würde ich persönlich auf die Interviews mit allen Blogschreibern. Da viele dieser Befragungen zu weiterführenden Diskussionen führten, diese viel Zeit verschlangen und nicht unbedingt beim Thema blieben und ebenfalls nicht für alle anwesenden gleich interessant waren. Unter mildernden Umständen ist anzumerken, dass in der heutigen Zeit im digitalen Marketing noch viele Fehler gemacht werden und dementsprechend im Unterricht viel diskutiert und verglichen werden kann.
Nichtsdestotrotz möchte ich keinen falls die vielen spannenden Diskussionen, Vorträge und Wissensvermittlungen missen, welche ich im Rahmen dieses Kurses besuchen durfte.

Das Buch
Das digitale Marketing Buch von Bruno Bucher möchte ich vollumfänglich empfehlen. Wer einen Überblick über das digitale Marketing gewinnen möchte ist hier genau so richtig, wie jemand der einzelne Zusammenhänge gerade nicht mehr sieht. Ein wirklich gelungener Leitfaden durch das digitale Marketing, welcher ich noch viele Male konsultieren werde.

Vielen Dank an alle die meinen Blog bis anhin verfolgt haben. Ich wünsche allen weiterhin eine spannende Zeit und viele interessante Herausforderungen rund um das digitale Marketing.

Freitag, 27. Dezember 2013

Der kleine rote Held


Nachdem ich die Aspekte welche ein modernes digitales Marketing ausmachen kennengelernt habe, konnte ich eine persönliche Meinung über die Relevanz der einzelnen Puzzleteile bilden. Den aufmerksamen Lesern meines Blogs ist sicher nicht entgangen was in meinen Augen der wichtigste Punkt ist.
Im digitalen Marketing geniesst meiner Meinung nach das Storytelling einen besonderen Stellenwert. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Erfolg oder Nichterfolg von der Qualität des Storytelling abhängt. Was ein gutes Storytelling ausmacht wurde hinlänglich diskutiert und kann in den verschiedenen Blogs meiner Mitstudenten nachgelesen werden.
Gerne stelle ich jedoch noch einmal ein gelungenes Beispiel vor, welches mir sofort zusagte. Der Held dieser Geschichte ist Weltweit bekannt und beliebt! Und ich denke, dass viele von uns eine Geschichte über ihn zu erzählen hätten...


Alle Geschichten zum kleinen roten Helden finden sich hier.

Dienstag, 24. Dezember 2013

YouTube Rewind 2013


Als ich kürzlich die Homepage meines bevorzugten Weinbauers aus der Vully-Region besuchte, wollte ich eigentlich nur Hintergrundinformationen zu einem von ihm angebotenen Wein abfragen. Nebenbei stellte ich überrascht fest, dass seine Vorräte der letzte Saison schon fast restlos ausverkauft sind. Nach einer kurzen Recherche erfuhr ich den Grund. Nachdem die Winzerfamilie in einem Beitrag des Schweizer Fernsehen eine Auftritt hatte, dauerte es nur wenige Tage bis die Vorräte alle verkauft waren.
Eine Freundin, welche in einem globalen Unternehmen als PR-Leiterin arbeitet, bestätigte mir diese Beobachtung unlängst. Fernsehwerbung ist in der Schweiz bei älteren Generationen immer noch ein mehr als zufriedenstellendes Werbemittel (Trotz dieser Aussage halte ich an einem meiner früheren Post fest, und behaupte das die Fernsehwerbung über alle Segmente gesehen auf dem absteigenden Ast ist).
Doch wie spreche ich die jüngeren Generationen  ähnlich effizient an? Natürlich über YouTube. Schon länger mausert sich Youtube zu dem Kanal, welcher unbedingt im digitalen Marketing Mix nicht vergessen werden darf. So zeigt zum Beispiel diese Studie, dass bei (amerikanischen) Jugendlichen Facebook in der Beliebtheit von YouTube bereits abgelöst wurde.
Welche Taktik generiert am meisten Views? Mich Interessiert natürlich brennend was in der Schweiz am meisten angesehen wird. Praktisch, seit diesemJahr gibt es von YouTube eine Hitliste für die Schweiz. Nach einer kurzen Durchsicht dieser Liste fällt mir auf, dass es nur zwei Werbevideos in diese top ten geschafft haben. Auf Platz vier befindet sich das Diesel Werbevideo.

In diesem Video werden tief schlummernde Sehnsüchte der Menschen bedient. Einfach aus dem Alltag ausbrechen und die Welt erforschen...
Solche Werbungen erinnert mich immer an den guten alten Marlboroman. Für mich den Inbegriff der Werbeaussage „Alles ist möglich“. Jedoch scheinen diese Werbungen die Wünsche und Gefühle der Konsumenten perfekt und zeitlos zu treffen und funktioniert seit Jahren sehr zuverlässig.
An erste Stelle der meistgesehenen Videos befindet sich ein Video mit einem anderen Ansatz. Der Evian Werbespott.

Dieser bestätigt mit seiner Machart eine früher in diesem Blog gemachte Aussage von mir. Die Leute wollen unterhalten und zum lachen gebracht werden. So gesehen verbindet der Spott perfekt die Botschaft des Produktes mit einer witzigen Interpretation der am besten funktionierenden Werbemittel.  Fröhliche Stimmung, Babys und dem Überraschungseffekt.
Und, welcher Werbespott funktioniert bei euch mehr?

Sonntag, 22. Dezember 2013

Erkenntnisse aus den digital Marketing Konzepten


Letzte Woche präsentierten alle Teilnehmer, welche mit mir zusammen das Modul digital Marketing besuchten ihre Konzepte. Gespannt lauschte ich allen Ergebnissen und Vorschlägen. Alle Gruppen bearbeiteten total unterschiedliche Unternehmen. Die daraus resultierenden Aufgaben unterschieden sich ebenfalls elementar. Jedoch konnten viele gemeinsame Probleme identifiziert werden, mit welchen alle Auftraggeber auf ihre Art zu kämpfen haben. In meinen Augen wurden von allen Gruppen ansprechende und einleuchtende Konzepte erarbeitet.
Die vorgängig beim Erstellen unserer Arbeit gemachten Erfahrungen und Einsichten bestätigten und wiederholten sich eigentlich bei fast allen Konzepten.
Die wichtigste Erkenntnis erwähne ich nicht zum ersten Mal in diesem Blog – Storytelling! Eigentlich grenzt es schon an eine gebetsmühlenartige Wiederholung, zeigt aber halt die enorme Wichtigkeit für das digitale Marketing. Auch bei diesen verschieden Konzepten wurde einmal mehr klar, dass ohne Ambiente, Fantasie und dem speziellen Etwas die Masse in der heutigen Zeit nicht mehr bewegt werden kann. So konnte bei allen Gruppen beobachtet werden, wie versucht wurde das zu bearbeitende Unternehmen spezieller und einzigartiger zu positionieren und die jeweilige Geschichte zu finden oder besser darzustellen.
Allgemein zeigte sich, dass um ein erfolgreiches digitales Marketing aufbauen zu können, bereits ein guter und funktionierender Marketing Mix vorhanden sein muss. Dieser muss umfassend alle Aktivitäten berücksichtigen und koordinieren. Alle Teams welche ohne diese Grundvoraussetzung starten mussten, hatten mit vielen weiteren und komplexen Problemen zu ringen.
Zurück zum digitalen Marketing. Bei vielen Unternehmen wird vorgängig keine umfassende Gesamtbetrachtung des digitalen Marketings gemacht. Instrumente werden meistens nach Gutdünken eingesetzt und nicht im Kontext eines umfassenden digitalen Marketing Mixes. Generell konnte festgestellt werden, dass die bestehenden Plattformen und die am meisten genutzten Werkzeuge allseits bekannt sind. Jedoch werden deren Möglichkeiten und deren Potenzial viel zu selten richtig und vollumfänglich ausgenutzt. So nutzten viele der untersuchten Unternehmen bereits eine Plattform wie zum Beispiel Facebook. Jedoch wurden falsche Veröffentlichungseinstellungen, verwirrende Seitenbezeichnungen und viele weiter Fehler begangen. Auch dem Zusammenspiel der verschiedenen Werkzeuge muss eine viel grössere Beachtung geschenkt werden. Um auch hier ein Beispiel zu nennen, kann Youtube erwähnt werden. Scheinbar ist vielen Personen noch nicht klar, welche Möglichkeiten von einem witzig produzierten und ebenfalls stimmig in den eigenen Webauftritt eingebunden Film ausgeht.
Abschliessend bleibt die Erkenntnis, dass bereits viel gutes unternommen wir aber auch noch viel Potenzial für Verbesserungen vorhanden ist. Jedenfalls wird in den nächsten Jahren enorme Arbeit auf die Marketingmitarbeitern zukommen, welche im digitalen Marketing ihre Bestimmung gefunden haben...

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Weihnachten by digital Marketing


Einmal mehr beweist die Migros das sie das Spiel mit dem digitalen Marketing nahezu perfekt beherrscht!
Viel Spass mit der Weihnachtsgeschichte 2.0

Freitag, 29. November 2013

Ein Tag lang Musik

Es gab ja schon diverse Muster von interaktiven Werbeclips von meinen Mitstudenten. Zum Beispiel von Ramon.

Aber so innovativ wie das von mir soeben gefundene Video war schon lange keines mehr. Ich bin überzeugt, obwohl "nur" ein Musikvideo wird es sicher weltweit für Aufsehen sorgen. Aber seht selbst. Pharrell Williams neuster Streich...

Montag, 25. November 2013

Flagshipstores – Keine Inszenierung ohne Geschichte!


Flagshipstores sind die Vorzeigeläden und Aushängeschilder einer Unternehmung. Meisten stehen diese nur in angesagten Städten an exklusivster Lage. Die Kunden werden mit Luxus verwöhnt und mit dem Unvorhergesehenen überrascht. Vielfach kommt man sogar in den Genuss eines speziellen Sortimentes, welches sonst nirgends erhältlich ist.
Doch wieso dieser ganze Aufwand? Das diese Geschäfte nicht rentabel betrieben werden und enorm kostspielig sind wird auch dem Laien sofort klar. Die Antwort ist einfach. Flagshipstores sind das Höchste der möglichen Marketing-Inszenierung. Alle Sinne der Kunden werden angesprochen. Die Präsents im Bewusstsein wird gestärkt und das Image unwiderruflich gefördert.

Apple Flagshipstore New York

Im Flagshipstore werden also die Werte und die Auffassung eines Unternehmens der Welt präsentiert und dem Kunden zugänglich gemacht.
Mein Lieblings-Flagshipstore zeigt, dass es auch ohne Prunk geht. Die Rede ist von den Taschenherstellern Freitag, welche für ihre Produkte alte Lkw-Planen als Grundmaterial verwenden. Der Freitag-Turm genannte Bau in Zürich, welcher aus alten ausgedienten Schiffscontainern gebildet ist, offenbart die gewünschte Wirkung lehrbuchmässig. Einerseits wie gesagt die alten Schiffscontainer, welche nichts anderes sind als die für die berühmten Taschen verwendeten Materialien, nämlich ausgediente Logistik-Utensilien. Anderseits entwickelten die Gründer genau in dieser Gegend von Zürich ihre Geschäftsidee. Während ihrer WG Zeit beobachteten sie auf der nahen Autobrücke die Lastwagen, welche sie zu ihren weltberühmten Taschen inspirierten.
Durch diese kluge Standortwahl und alle Sinne ansprechende Inszenierung wird dem Besucher genau dieser Groove vermittelt, welcher die Marke ausmacht.

Freitag Turm

Doch welche Erkenntnisse können für den virtuellen Raum abgeleitet werden und was bringt uns dieses Wissen im digitalen Marketing?
Der Besuch in einem solchen Shop, entführt uns in eine andere Welt und wirkt vor allem über den Bauch. Da im virtuellen Raum diese Aktivierung nicht ausführbar ist, versuchen wir dieses Erlebnis in der Fantasie zu simulieren. Und wie ist das Möglich? Einmal mehr zeigt sich wie wichtig Storytelling für das digitale Marketing ist. Nur durch eine interessante Geschichte ist es uns möglich bei unseren Kunden Emotionen zu wecken, ein gutes Bauchgefühl auszulösen und eine Bindung zum Unternehmen zu schaffen.
Daher noch Einmal und für alle:
Keine Inszenierung ohne Geschichte.

Donnerstag, 14. November 2013

Warum versinkt meine Homepage im Niemansland?

Wie im vorangegangenen Post beschrieben interessieren ich mich momentan brennend für alle Geheimnisse welche eine gewöhnliche Homepage umgeben. Während diesen Nachforschungen ist die Frage aufgetaucht was eigentlich unternommen werden muss um die eigene Homepage ins rechte Licht der Googel-Suche zu rücken.
Neben dem Aspekt das mit viel Geld ein besseres Ranking der eigenen Seite auf der Google Suche erlangt werden kann, hört man immer wieder von diversen Vorgaben und Tipps welche einem bei diesem Ziel helfen.
Ich wusste zum Beispiel, dass eine hohe Aktivität auf der Seite (z.Bsp. ein aktiver Newsfeed) hilft die Seite für Google interessanter erscheinen zu lassen.
Nun entdeckte ich eine Grafik die alle 200(!) Aspekte zeigt welche für das Google Ranking relevant sind.
Mir ist bewusst das diese Grafik für den Normalbenutzer fast zu umfangreich ist. Jedoch kann es nicht schaden wenn man bei Bedarf weiss wo man sie findet!
In diesem Sinne wünsche ich viel Spass beim durcharbeite! Und hier noch lesbar!



Mittwoch, 13. November 2013

Eyetracking


Diese Erkenntnis möchte ich euch nicht vorenthalten.
Bei meinen Arbeitgeber gestalten wir gerade eine neue Webpage. Durch meine Mitarbeit an diesem Projekt erhalte ich immer wieder interessante Einblicke in das Planen und Gestalten eines Firmenwebauftrittes.
Diese Woche wurde Diskutiert wie der Aufbau der Seite zu gestalten ist. Wie müssen die Unterseiten und wichtigen Aussagen der Seite angeordnet werden? Wo werden sie am schnellsten wahrgenommen? Während den Recherchen zu diesem Arbeitsschritt entdeckten wir folgende Grafik.
 
Eindrücklich wird gezeigt auf welche Teile des Bildschirmes die Aufmerksamkeit als erstes gelenkt wird. Dank diesem Wissen ordneten wir unsere Homepage neu und hoffentlich werden die wichtigen Punkte jetzt viel intuitiver gefunden. Wer sich das ganze Hintergrundwissen aneignen will, findet die Infos hier.

Freitag, 8. November 2013

+ Google+

Beim Weitersurfen nach dem vorangeganenen Blogbeitrag enteckte ich noch haufenweise interessante Beiträge zum Thema Google+ als Businesslösung auf dem im vorherigen Beitrag genannten Blog.
Hier noch eine wunderbare Checkliste wie das Firmeneigene Google+ Profil optimal benutzt werden sollte.
Diese Liste stammt von hier:

Google+ ?

Seit ich begonnen habe Google+ zu nutzen, frage ich mich wie gut diese Plattform wirklich ist. Eigentlich mag ich sie. Trotzdem werde ich nicht so ganz warm damit. Doch was genau mich stört kann ich auch nicht sagen...
Das einzige was mir wirklich auffällt (ist ja auch die einzige Funktion die ich wirklich brauche) ist das die Verknüpfung zwischen Blogger und Google+ nicht optimal und reibungslos verläuft. Irgendwie droht dem ganzen die Intuitivität und Einfachheit verloren zu gehen.
Wie es halt in der heutigen digitalen Zeit so geht, werden Entscheide bereits nach einem Gefühl gefällt. Daher steht meine erste Meinung über Google+ fest. Soll heissen, privat wird sich diese Plattform voraussichtlich bei mir nicht etablieren...
Natürlich lasse ich mich in Zukunft gerne umstimmen!

Ist Google+ aber als Business Werkzeug zu benutzen? Ich fand einen interessanten Blogeintrag zum Thema. Natürlich will ich euch die Resultate nicht vorenthalten

Ja! Google+ eignet sich aus folgenden Gründen hervorragend als Einsatzmittel im digitalen Marketing:
  • Da es ein Google Produkt ist gibt es ganz bestimmt Vorteile bei der Suchmaschinen-Optimierung und Relevanz
  • Der Fokus ist klar auf das Visuelle gelegt - wie wir ja bereits gelernt haben, können Kunden so am besten abgeholt werden.
  • Die Einteilung in die verschiedenen Kreise ermöglicht die Empfänger einfach zu Segmentieren und sauber anzusprechen.
Drei wirklich einleuchtende Punkte die für Google+ in der Unternehmung sprechen.

Und hier noch der Link auf den genannten Blog.


Donnerstag, 24. Oktober 2013

Meine Lieblingsgeschichte. Nachtrag zum letzten Beitrag


Es gibt ja unzählige Beispiele für gelungenes Storytelling. Mein liebstes Beispiel ist schon ein bisschen älter, scheint aber noch super zu funktionieren und wurde auch noch von keinem meiner Mitstudenten gezeigt! Ein Geschichtenaufbau wie in einem Film sucht man bei diesem Beispiel vergebens. Jedoch scheinen die Clips die Zuschauer auf eine andere Art emotional stark an die Unternehmung zu binden! Seht selbst.
 
Vermutlich kennt jeder der Leser dieses Blogs die Videos des Mixerherstellers Blendtec schon eine längere Zeit. Welcher Erfolg die Firma in den USA mit ihrer Kampagne hat, ist bei uns aber fast gänzlich unbekannt. Der Gründer der Firma ist mittlerweile Stammgast in den unzähligen US-Talkshows. Ebenso werden Fanartikel zum angepriesenen Mixer verkauft. In ihrem eigenen Youtube –Kanal befinden sich unzählige Videos. Alleine die oben gezeigte Zerstörung des IPad wurde mehr als 16 Millionen Mal angesehen! Wer mehr über Blendtec und deren Kampagne erfahre will, dem empfehle ich einen Blick auf Wikipedia oder eine kurze Recherche auf Google.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Back in Business – Gab es da noch was?


Eigentlich wollt ich mich schon länger zum Thema Storytelling äussern. Nun ist es so weit. Der letzte WK ist absolviert, nun kann der Fokus langsam wieder auf das wesentliche gelenkt werden. Als erstes überflog ich einmal alle bereits geschriebenen Blogeinträge meiner Mitstudenten. Was für eine Arbeit! Ich war beindruckt von der Anzahl und der Qualität der Einträge. Doch irgendwie zeigte mir die Fülle der Einträge einmal mehr wie schnelllebig und doch tiefgehend das Internet eigentlich ist.
Wie besteht man in so einem Umfeld? Was muss getan werden damit die eigene Marke / das eigene Unternehmen nicht in der Vergessenheit verschwindet?
Anders ausgedrückt - wie bleibt man im Gespräch? Ein wichtiger Bestandteil, wenn nicht sogar der wichtigste ist wie man von seiner Community wahrgenommen wird und welche Assoziationen diese mit dem Unternehmen verbinden.
Dies erreicht man durch das ominöse aber eigentlich simple Storytelling. Wie genau dieses angewendet wird und auf was geachtet werden muss mag ich jetzt nicht zum dreissigsten Mal erklären. Einleuchtend erläutert wird es zum Beispiel hier!
In meinen Augen nutzt das Digitale Marketing mit dem Storytelling eine mächtige Vorgehensweise welche bereits in abgeschwächter Form im klassischen Marketingansatz Verwendung findet. Auch dort wird versucht dem Kunden eine Einmaligkeit zu bieten und die Fantasie anzuregen. Dieses Broadway Management genannte Vorgehen soll zum Beispiel den Kunden beim Betreten eines Verkaufslokales richtig abholen, durch die bis ins Detail geplante „Geschichte“ führen und ein prägendes Erlebnis erschaffen.
Durch das Digitale Marketing wird dieses Vermitteln eines gewünschten Images erst richtig spannend. Die Vermittlung muss nicht mehr real am Point of Sale geschehen sondern findet bereits früher in den Köpfen der Kunden statt. Der eigenen Marke kann durch die verschiedenen möglichen Bearbeitungsmittel ein beliebiges Image gegeben werden. Da wir Menschen ja zu fast 90% emotional entscheiden (das weiss man wenn man weiter oben den Link drückt!), findet die Selektion was gut ist und was nicht unterbewusst statt.
So gesehen liegen im Storytelling die Grenzen des Möglichen nur in der Kreativität der Geschichtenerzähler.
Wie man das Interesse seiner Kunden abholt, ihre Fantasie weckt und sie an sein Unternehmen bindet ist ja nicht eine neu entstandene Herausforderung. Geändert haben nur die Möglichkeiten. Man kann gespannt sein, welche Marken durch bereichernde Geschichten sich die Gunst der Konsumenten in Zukunft sichern werden. Als einziges klar ist nur, dass diese Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Erster Erklärungsversuch – Was beinhaltet das Digitale Marketing?

Warum eigentlich Digitales Marketing? Klar, die technischen Errungenschaften übertrumpfen sich zusehends. Der Fortschritt um die digitale Vernetzung, das Internet und den leistungsstarken Endgeräten kann an Geschwindigkeit kaum überboten werden. Doch was ändert sich genau für die Marktbearbeitung. Werden Kunden nicht mehr im bewährten Stil angesprochen und abgeholt?
NEIN! – Das Ansprechen der Kunden hat sich durch diese Errungenschaften komplett geändert. Seth Godin, ein bekannter Marketingmanager und Buchautor erklärt diesen Umstand mit einem einleuchtenden Beispiel. Früher konzentrierte man sich auf das sogenannte „Interruption Marketing“. Das heisst, man unterbricht seine Kunden eigentlich bei dem was sie gerade tun. Dieses Vorgehen erzeugt laut Godin den lukrativen und endlosen „TV Industrial Complex“. Dieser funktionierte über Jahre ausgezeichnet und wurde im Radio und TV Markt übereifrig genutzt.



Der einzige Aspekt welche zum Erfolg benötigt wird ist das die Zuschauer, also das Zielpublikum, gebannt vor dem Fernseher sitzt und die vielen Werbeblöcke über sich ergehen lässt. Doch hier kommt der entscheidende Punkt. Durch die neuen vielfältigen Möglichkeiten schaut heutzutage niemand mehr einen kompletten Werbeblock. Das Programm vorspulen, kurz auf dem Smartphone die Mails checken oder halt einfach auf einem Tablett eine andere Sendung sehen sind nur einige der Möglichkeiten welche sich heutzutage bei einem gemeinsamen Filmabend bieten.

Aber wie erreicht man nun sein Zielpublikum in der heutigen Zeit?

Dadurch, dass die Welt durch das Internet näher zusammengerückt ist und sich die User vermehrt zu Communities verlinken und mit gleichgesinnten zusammenschliessen, können die Kunden auf eine viel persönlichere und individuellere Art angesprochen werden. Permission heisst das Zauberwort. Potenzielle Kunden geben ihre ausdrückliche Erlaubnis sie direkt durch personalisierte Infos anzugehen. Dies ist die wichtigste Änderung welche im Digitalen Marketing zur herkömmlichen Marktbearbeitung entsteht. In unserer ersten Vorlesung zum Thema erlernten wir die weiteren ebenfalls wichtigen Punkte, welche die Digitale Marketingstrategie beachten sollte. Dabei handelt es sich um die Obsession welche der Kunde für unser Produkt entwickeln soll. Dabei entsteht eine Verbundenheit und Identifikation mit dem Produkt welche den Kunden innig mit der Marke verbindet. Diese Verbundenheit muss intensiv gepflegt werden. Diesen Vorgang nennen wir Retention. Durch diese drei einfachen Eckpfeiler entstehe eine nie dagewesene Kundenbindung welche dem Marketing ein neues spannendes Gesicht gibt.

Für weitere Infos zu diesen interessanten Aspekten empfehle ich einen Blick in das Buch unseres Dozenten Bruno Bucher.

Nun also ist die Basis gelegt, um mit vertieften Massnahmen und unter Berücksichtigung eben dieser Punkte die Kunden in einem zeitgemässen und effizienten Weg anzusprechen

Montag, 7. Oktober 2013

Willkommen auf meinem ersten Blog!

Bei meinen Streifzügen durch das Netz gehören viele Blogs und Internetforen zu meiner täglichen Lektüre. Jedoch hatte ich bisher noch nie das Bedürfnis einen eigenen Blog zu schreiben und mich öffentlich zu einem Thema mitzuteile.
Nun ist es also soweit. Digitales Marketing soll das Thema sein.
Auf dieser Plattform will ich im Unterricht gelernte Tatsachen, eigene Erkenntnisse und weiterführende Gedanken zum Marketing in der digitalen Welt vermitteln. In dieser doch eher jungen Kommunikationsdisziplin ist vieles noch formbar und noch nicht in Stein gemeisselt. Ich werde versuchen die verschiedenen entscheidenden Aspekte zu behandeln und erhaltene Erleuchtungen zu teilen.
Ich hoffe auf viele neue Anregungen für mich und alle meine Leser.
Somit wünsche ich allen die mich in den folgenden Wochen und Monaten begleiten viel Spass und hoffentlich die eine oder andere hilfreiche Anregung.