Nun ist es soweit und mein Blog-Experiment neigt sich dem
Ende entgegen. Somit schliesse ich das Modul digital Marketing ab.
Gerne lasse ich die gemachten Erfahrungen und gewonnenen
Eindrücke noch einmal Revue passieren.
Der Blog
In meinem ersten Post erwähnte ich, dass diverse Blogs zu
meiner täglichen Internetlektüre gehören, ich aber noch nie das verlangen hatte
einen eigenen zu verfassen. In den vergangenen Wochen bestätigte sich diese
Erkenntnis, dass ich eher der Blog-Konsument als der Produzent bin. Mein
Mitteilungsbedürfnis scheint irgendwie einfach zu klein zu sein. Ebenfalls
gestaltete sich das Schreiben der Einträge für mich als anstrengend und nicht
sehr befriedigend.
Das Bloggen stellte sich als sehr Zeitintensiv heraus. Alleine
die Aufgabe, über was für ein Thema als nächstes geschrieben wird verschlang
bei mir enorm viel Zeit. Mit dem Vorsatz gute Arbeit abzuliefern verband sich
leider zu viel Mühe beim Schreiben. So gesehen bin ich mit dem Resultat meiner
Einträge nur bedingt zufrieden. Vielleicht würden zu einem Thema, welches ich
frei wählen könnte gehaltvollere Einträge resultieren? Überrascht wurde ich von
den vielen, wirklich guten Blogbeiträgen meiner Mitstudenten. Es scheinen
mehrere Naturtalente ein ihnen unbekanntes Geschick entdeckt zu haben! Nutzt
es!
Die Arbeit
Wie ebenfalls in einem früheren Post beschrieben, ziehe ich
ein positives Fazit aus der Gruppenarbeit. Mir wurde aufgezeigt das in Zukunft
ein enormes Potenzial im digitalen Marketing steckt. Ich könnte mir gut
vorstellen in diesem spannenden Wirkungsfeld zu arbeiten. Besonders interessant
finde ich den Umstand, dass noch nicht alle Regeln definiert sind und sich das
Arbeiten rund um das digitale Marketing in der nächsten Zeit noch massiv
verändern wird.
Der Kurs
Viele interessante Aspekte wurden uns im Kontaktunterricht
vermittelt. Jedoch muss ich anmerken das der Modulaufbau in meinen Augen noch
nicht ganz optimal ausgestaltet ist. Die vielen Gastreferate waren einerseits
sehr spannend, anderseits könnte in dieser Zeit tiefergehendes Wissen
vermittelt werden, welches zum Teil nur angeschnitten wurde. Vielleicht müsste
hier noch eine andere Mischung ausprobiert werden. Ganz verzichten würde ich
persönlich auf die Interviews mit allen Blogschreibern. Da viele dieser
Befragungen zu weiterführenden Diskussionen führten, diese viel Zeit
verschlangen und nicht unbedingt beim Thema blieben und ebenfalls nicht für
alle anwesenden gleich interessant waren. Unter mildernden Umständen ist
anzumerken, dass in der heutigen Zeit im digitalen Marketing noch viele Fehler
gemacht werden und dementsprechend im Unterricht viel diskutiert und verglichen
werden kann.
Nichtsdestotrotz möchte ich keinen falls die vielen
spannenden Diskussionen, Vorträge und Wissensvermittlungen missen, welche ich
im Rahmen dieses Kurses besuchen durfte.
Das Buch
Das digitale Marketing Buch von Bruno Bucher möchte ich
vollumfänglich empfehlen. Wer einen Überblick über das digitale Marketing
gewinnen möchte ist hier genau so richtig, wie jemand der einzelne
Zusammenhänge gerade nicht mehr sieht. Ein wirklich gelungener Leitfaden durch
das digitale Marketing, welcher ich noch viele Male konsultieren werde.

