Donnerstag, 24. Oktober 2013

Meine Lieblingsgeschichte. Nachtrag zum letzten Beitrag


Es gibt ja unzählige Beispiele für gelungenes Storytelling. Mein liebstes Beispiel ist schon ein bisschen älter, scheint aber noch super zu funktionieren und wurde auch noch von keinem meiner Mitstudenten gezeigt! Ein Geschichtenaufbau wie in einem Film sucht man bei diesem Beispiel vergebens. Jedoch scheinen die Clips die Zuschauer auf eine andere Art emotional stark an die Unternehmung zu binden! Seht selbst.
 
Vermutlich kennt jeder der Leser dieses Blogs die Videos des Mixerherstellers Blendtec schon eine längere Zeit. Welcher Erfolg die Firma in den USA mit ihrer Kampagne hat, ist bei uns aber fast gänzlich unbekannt. Der Gründer der Firma ist mittlerweile Stammgast in den unzähligen US-Talkshows. Ebenso werden Fanartikel zum angepriesenen Mixer verkauft. In ihrem eigenen Youtube –Kanal befinden sich unzählige Videos. Alleine die oben gezeigte Zerstörung des IPad wurde mehr als 16 Millionen Mal angesehen! Wer mehr über Blendtec und deren Kampagne erfahre will, dem empfehle ich einen Blick auf Wikipedia oder eine kurze Recherche auf Google.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Back in Business – Gab es da noch was?


Eigentlich wollt ich mich schon länger zum Thema Storytelling äussern. Nun ist es so weit. Der letzte WK ist absolviert, nun kann der Fokus langsam wieder auf das wesentliche gelenkt werden. Als erstes überflog ich einmal alle bereits geschriebenen Blogeinträge meiner Mitstudenten. Was für eine Arbeit! Ich war beindruckt von der Anzahl und der Qualität der Einträge. Doch irgendwie zeigte mir die Fülle der Einträge einmal mehr wie schnelllebig und doch tiefgehend das Internet eigentlich ist.
Wie besteht man in so einem Umfeld? Was muss getan werden damit die eigene Marke / das eigene Unternehmen nicht in der Vergessenheit verschwindet?
Anders ausgedrückt - wie bleibt man im Gespräch? Ein wichtiger Bestandteil, wenn nicht sogar der wichtigste ist wie man von seiner Community wahrgenommen wird und welche Assoziationen diese mit dem Unternehmen verbinden.
Dies erreicht man durch das ominöse aber eigentlich simple Storytelling. Wie genau dieses angewendet wird und auf was geachtet werden muss mag ich jetzt nicht zum dreissigsten Mal erklären. Einleuchtend erläutert wird es zum Beispiel hier!
In meinen Augen nutzt das Digitale Marketing mit dem Storytelling eine mächtige Vorgehensweise welche bereits in abgeschwächter Form im klassischen Marketingansatz Verwendung findet. Auch dort wird versucht dem Kunden eine Einmaligkeit zu bieten und die Fantasie anzuregen. Dieses Broadway Management genannte Vorgehen soll zum Beispiel den Kunden beim Betreten eines Verkaufslokales richtig abholen, durch die bis ins Detail geplante „Geschichte“ führen und ein prägendes Erlebnis erschaffen.
Durch das Digitale Marketing wird dieses Vermitteln eines gewünschten Images erst richtig spannend. Die Vermittlung muss nicht mehr real am Point of Sale geschehen sondern findet bereits früher in den Köpfen der Kunden statt. Der eigenen Marke kann durch die verschiedenen möglichen Bearbeitungsmittel ein beliebiges Image gegeben werden. Da wir Menschen ja zu fast 90% emotional entscheiden (das weiss man wenn man weiter oben den Link drückt!), findet die Selektion was gut ist und was nicht unterbewusst statt.
So gesehen liegen im Storytelling die Grenzen des Möglichen nur in der Kreativität der Geschichtenerzähler.
Wie man das Interesse seiner Kunden abholt, ihre Fantasie weckt und sie an sein Unternehmen bindet ist ja nicht eine neu entstandene Herausforderung. Geändert haben nur die Möglichkeiten. Man kann gespannt sein, welche Marken durch bereichernde Geschichten sich die Gunst der Konsumenten in Zukunft sichern werden. Als einziges klar ist nur, dass diese Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Erster Erklärungsversuch – Was beinhaltet das Digitale Marketing?

Warum eigentlich Digitales Marketing? Klar, die technischen Errungenschaften übertrumpfen sich zusehends. Der Fortschritt um die digitale Vernetzung, das Internet und den leistungsstarken Endgeräten kann an Geschwindigkeit kaum überboten werden. Doch was ändert sich genau für die Marktbearbeitung. Werden Kunden nicht mehr im bewährten Stil angesprochen und abgeholt?
NEIN! – Das Ansprechen der Kunden hat sich durch diese Errungenschaften komplett geändert. Seth Godin, ein bekannter Marketingmanager und Buchautor erklärt diesen Umstand mit einem einleuchtenden Beispiel. Früher konzentrierte man sich auf das sogenannte „Interruption Marketing“. Das heisst, man unterbricht seine Kunden eigentlich bei dem was sie gerade tun. Dieses Vorgehen erzeugt laut Godin den lukrativen und endlosen „TV Industrial Complex“. Dieser funktionierte über Jahre ausgezeichnet und wurde im Radio und TV Markt übereifrig genutzt.



Der einzige Aspekt welche zum Erfolg benötigt wird ist das die Zuschauer, also das Zielpublikum, gebannt vor dem Fernseher sitzt und die vielen Werbeblöcke über sich ergehen lässt. Doch hier kommt der entscheidende Punkt. Durch die neuen vielfältigen Möglichkeiten schaut heutzutage niemand mehr einen kompletten Werbeblock. Das Programm vorspulen, kurz auf dem Smartphone die Mails checken oder halt einfach auf einem Tablett eine andere Sendung sehen sind nur einige der Möglichkeiten welche sich heutzutage bei einem gemeinsamen Filmabend bieten.

Aber wie erreicht man nun sein Zielpublikum in der heutigen Zeit?

Dadurch, dass die Welt durch das Internet näher zusammengerückt ist und sich die User vermehrt zu Communities verlinken und mit gleichgesinnten zusammenschliessen, können die Kunden auf eine viel persönlichere und individuellere Art angesprochen werden. Permission heisst das Zauberwort. Potenzielle Kunden geben ihre ausdrückliche Erlaubnis sie direkt durch personalisierte Infos anzugehen. Dies ist die wichtigste Änderung welche im Digitalen Marketing zur herkömmlichen Marktbearbeitung entsteht. In unserer ersten Vorlesung zum Thema erlernten wir die weiteren ebenfalls wichtigen Punkte, welche die Digitale Marketingstrategie beachten sollte. Dabei handelt es sich um die Obsession welche der Kunde für unser Produkt entwickeln soll. Dabei entsteht eine Verbundenheit und Identifikation mit dem Produkt welche den Kunden innig mit der Marke verbindet. Diese Verbundenheit muss intensiv gepflegt werden. Diesen Vorgang nennen wir Retention. Durch diese drei einfachen Eckpfeiler entstehe eine nie dagewesene Kundenbindung welche dem Marketing ein neues spannendes Gesicht gibt.

Für weitere Infos zu diesen interessanten Aspekten empfehle ich einen Blick in das Buch unseres Dozenten Bruno Bucher.

Nun also ist die Basis gelegt, um mit vertieften Massnahmen und unter Berücksichtigung eben dieser Punkte die Kunden in einem zeitgemässen und effizienten Weg anzusprechen

Montag, 7. Oktober 2013

Willkommen auf meinem ersten Blog!

Bei meinen Streifzügen durch das Netz gehören viele Blogs und Internetforen zu meiner täglichen Lektüre. Jedoch hatte ich bisher noch nie das Bedürfnis einen eigenen Blog zu schreiben und mich öffentlich zu einem Thema mitzuteile.
Nun ist es also soweit. Digitales Marketing soll das Thema sein.
Auf dieser Plattform will ich im Unterricht gelernte Tatsachen, eigene Erkenntnisse und weiterführende Gedanken zum Marketing in der digitalen Welt vermitteln. In dieser doch eher jungen Kommunikationsdisziplin ist vieles noch formbar und noch nicht in Stein gemeisselt. Ich werde versuchen die verschiedenen entscheidenden Aspekte zu behandeln und erhaltene Erleuchtungen zu teilen.
Ich hoffe auf viele neue Anregungen für mich und alle meine Leser.
Somit wünsche ich allen die mich in den folgenden Wochen und Monaten begleiten viel Spass und hoffentlich die eine oder andere hilfreiche Anregung.